Kleine Honigkunde

Löwenzahn Honig wird von den Bienen im Wesentlichen aus zwei Quellen gewonnen: Blütennektar und Honigtau. Bienen erzeugen den Honig vorwiegend aus Blütennektar, der von den Nektarien der Blüten abgesondert und von den Bienen eingesammelt wird. Daneben sammeln Bienen auch zuckerhaltige Laubabsonderungen ein, diese werden als Honigtau bezeichnet. Honig ist reich an Kohlenhydraten, Enzymen und antibakteriellen Stoffen (Inhibine), die für eine gesunde Lebenstätigkeit der menschlichen Zellen und Organe wichtig sind. Die im Honig enthaltenen Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium, Eisen, Phosphor und Jod sind unentbehrlich für unsere Ernährung und wertvoller als die synthetisch erzeugten Mineralstoffe.


Wissenswertes
Honig sollte trocken, kühl (unter 20°C) und dunkel aufbewahrt werden, damit Qualität und Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Die Mindesthaltbarkeit kann nur bei richtiger Lagerung gewährleistet werden. Eine Bezeichnung „kaltgeschleudert“ wäre irreführend, da im Bienenstock immer Temperaturen von 30-35°C herrschen und die Waben bei 20-30°C geschleudert werden. Bei 10°C schleudern geht nicht, weil der Honig zu zäh ist und sich nicht aus der Wabe löst. Heißschleudern geht auch nicht, weil das Wachs der Waben sehr weich werden würde und der Einsatz einer Honigschleuder unmöglich wäre. Honig sollte grundsätzlich nicht über 40°C erhitzt werden, da sonst die gesundheitlich wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen.
Honigwabe